Wer jetzt denkt „EDC? WTF?“, der hat wahrscheinlich einen Helene Fischer Starschnitt an der Wand hängen. EDC steht für Electric Daisy Carnival und ist eines der größten Festivals für elektronische Musik. Jedes Jahr begeben sich über 200.000 Feierwütige in die Wüste Nevadas, um den Las Vegas Motor Speedway in ein Märchenland der Extraklasse zu verwandeln.

„Ich glaub mein buntes einhorn pfeift“
bekiffter Festival besucher beim Anblick des EDC

Entgültiges Line-up steht noch aus

Um die acht Bühnen zu beschallen, benötigt man einige DJs! Der Veranstalter Insomniac will nicht irgendwelche DJs! Nur seine Lufttüten in die Menge zeigen is nich! Insomniac bucht die Elite des CD-Abspielens, um den ganzen Haufen verstrahlter Wüstenmenschen das Trommelfell in die vorderen Gehirnwindungen zu schießen. Afrojack, Dada Life, Dimitri Vegas & Like Mike, Eric Prydz, Loco Dice, Steve Aoki und unzählige andere mehr spielen nicht nur am Wochenende an den Reglern, sondern schon die ganze Woche davor in den heißesten Nachtclubs und Pools von Las Vegas.

Die gerade genannten Namen sind noch nicht das Ende der Fahnenstange. Man kann guten Gewissens davon ausgehen, dass noch der eine oder andere Techno-, oder EDM-Gott hinzukommen wird.

„Diese menschen sind so unheimlich laut“
E.T. ein genervter anwohner der nahe gelegenen area52

EDC Las Vegas – Wim Vegas war schon da!

Wer schon etliche Male in Belgien bei Tomorrowland war und mal etwas anderes sehen, hören und fühlen möchte, der sollte sich diesen Karneval der Musik nicht entgehen lassen. Dies ist definitiv nichts für schüchterne Weicheier. Hier wird freizügig nach allen Regeln der Kunst die Sau raus gelassen. Bunte Kostüme, Hot-Pants, Bikinis und rote Hasselhoff-Gedächtnisbadehosen treten hier an die Stelle von Totengräber-Mänteln und Leichenblässe, der bekannten Metal-Festivals. Auch die Gangster unter uns werden hier enttäuscht, denn weder Waffen, noch Hip-Hop sind auf dem Gelände erlaubt.

Das Fazit:

Das muss man erlebt haben, also nix wie hin! Ein großer Dank gilt den Amerikanern, da sie nun endlich auch richtige Musik hören und uns dieses Festival, nach dem Motto „bigger is better“ bescheren.

Weiteres Geschwafel und ein paar gestellte Bilder findest Du hier.