Hast Du schon mal etwas vom 20 Dollar Trick gehört? Eigentlich ist es ganz simpel und ein Trick ist es auch nicht. An der Hotel-Rezeption, beim Einchecken, wird man immer noch seinem Ausweis und der Kreditkarte gefragt. Du bereitest also deinen Reisepass vor, indem Du 20 Dollar darin platzierst. Bei der Übergabe fragst Du dann noch freundlich nach einem „complimentary Upgrade“, auf deutsch „kostenloses Upgrade“.  Der Hotelangestellte wird dann, so Gott es will, für euch nach einem besseren Zimmer suchen. Sollte es, weil der Angestellte ein fieser Touri-Hasser, oder weil einfach kein besseres Zimmer frei ist, nicht klappen, bekommst Du idealerweise sogar die 20 Dollar zurück.

Der 20 Dollar Trick in Las Vegas – Fakt oder Mythos?

Wie fast alles in Las Vegas, scheint der 20 Dollar Trick ein „Glücksspiel“ zu sein. Es gibt etliche Berichte über erfolgreiche sowie erfolglose Anwendungen des Tricks. Besonders abgezockte Schlitzohren in Uniform haben sogar schon so einige male den Zwanni eingesteckt und keinerlei Upgrade rausgerückt, gerade zu Skandalös diese Masche! Bei guten Bedingungen, wie beispielsweise einen netten Rezeptionisten, einige freie Zimmer im Hotel und ein freundliches Auftreten, ist die Chance jedoch so gut, dass Wim Vegas die 20 Dollar jederzeit riskieren würde.

20 Dollar Trick = Trinkgeld?

Nüchtern betrachtet ist dieses 20 Dollar Spielchen eigentlich nur ein Trinkgeld für einen freundlichen Mitarbeiter, welcher dann mit einer guten Serviceleistung seinen Dank erweist. So wie Deutschland eine ausgeprägte Praktikanten-Gesellschaft ist, kann man von den Amerikanern behaupten Sie seien eine Trinkgeld-Gesellschaft. Nahezu jede Dienstleistung bekommt Trinkgelder und erwartet dies auch. Wenn man in Deutschland bei Trinkgeldern an Gastronomie oder allenfalls noch an die Klofrau denkt, ist das Trinkgeld-Verhalten in den Vereinigten Staaten und somit auch in Las Vegas, etwas anders. Der Busfahrer vom Shuttle am Flughafen, der Dir freundlich den Koffer reicht -> Trinkgeld. Der Türsteher vor dem Club der dir einen VIP-Tisch organisiert -> Trinkgeld. Die Dealer an den zahlreichen Spieltischen der Casinos -> Trinkgeld. Der Mitarbeiter des kostenlosen Valet-Parking -> Trinkgeld. Dieses Spielchen kann man noch viel weiterführen, aber das ist nicht nötig, da spätestens auch jetzt schon ein „Schwiegertochter gesucht“-Kandidat, der nicht von Jan Böhmermann gefaked wurde, verstanden haben sollte, worauf wir hinaus wollen.

Ich glaube nicht, dass ein Mitarbeiter an der Hotel-Rezeption von den Trinkgeldern so abhängig sind wie andere Berufe, freuen tuen sich doch fast jeder über einen kleinen Bonus obendrauf und ungewöhnlich ist dieses Verhalten in den USA schon lange nicht.

Das größere FAZIT

Probiere es aus, denn außer 20 Dollar hast Du nichts zu verlieren. Du fährst nicht nach Vegas für ein paar Tage „Play it safe“, sondern Du liebst es auch mal etwas zu riskieren!  😈

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